Galerie21

The Last Efendi

– eine Ausstellung von Abdalsalam Alhaj, 9.-12. April 2026

Die Ausstellung „The Last Efendi“ von Abdalsalam Alhaij basiert auf dem persönlichen Archiv des Künstlers, das durch den anhaltenden Krieg im Sudan geprägt ist. Im Mittelpunkt steht ein Notizbuch des verstorbenen Vaters, eines sudanesischen Seemanns, der zwischen den 1970er und 1990er Jahren seine Reisen durch Afrika, Asien und Europa dokumentierte. Mit Hilfe von Fotografie und immersiven Medien thematisiert die Arbeit Erinnerung, Verlust, die schwindende maritime Präsenz des Sudan und eine von Unsicherheit geprägte Generation.

Eröffnung: Donnerstag, 9. April, 19:00 Uhr mit einer Listening Session von Abdalsalam Alhaj um 20:30 Uhr

Öffnungszeiten für die darauffolgenden Tage: Freitag, 10. April – Sonntag, 12. April, 14:00 – 20:00 Uhr

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Über den Künstler:

“If you direct your gaze into the sea, you see only its surface. Beneath it runs a current that carries stories you cannot see. My late father’s life was such a current, silent, hidden, yet always pulling at the shore of my own.” (Artist Statement)  –  Abdalsalam Alhaj ist ein Künstler aus dem Sudan, der sich mit Bild, Film und immersiven Medien beschäftigt und Themenkomplexe wie Macht, Entropie und Resilienz verfolgt. Seine Arbeiten, die auf eigenen Erfahrungen und der Erforschung von Archiven basieren, sind von einer sogenannten „Schlangenperspektive“ geprägt und verbinden durch vielschichtige Konstruktionen persönliche und kollektive Erzählungen. Er ist Gründer des Rift Digital Lab, ein Creative Studio,  das sich der Förderung immersiven Storytellings widmet, darunter VR-Erlebnisse und audiovisuelle Werke. Webseite: www.abdalsalamalhaj.com / Instagram: @abdalsalam.alhaj