blurred edges in der Galerie 21 mit Maria Bertel, Elena Victoria Pastor, David Wallraf, Helgoland & Hunger

Flying Rivers ist eine Live-Klanginstallation, inspiriert vom übermenschlichen Hören und der Biologie atmosphärischer Flüsse. Ausgehend von Klanglandschaften des Amazonas und des Monsuns lädt das Werk zu einer interspezies-Hörweise jenseits des Menschlichen ein. Becken, Trommeln, Gong und Fässer werden vom Wasser gespielt, während der Klang durch Modulation, Rückkopplung und Effekte transformiert wird. David Wallraf ist ein*e nicht-binäre*r Noise-Künstler*in, Forscher*in und Theoretiker*in, ohne Pronomen. Elena Victoria Pastor ist eine venezolanische interdisziplinäre Künstlerin und Sängerin; beide leben in Hamburg.

Helgoland/Hunger

Die in Hamburger Instrumentalband Helgoland ist seit 1993 aktiv. Ihr früheres Schaffen reichte von freier Improvisation über Electro-Tracks und kurze Jingles bis hin zu multistilistischen Stücken. Der Sound von Helgoland wurde als „Avant-Pop“, „Jazz-Punk“ oder „Snatch-Core“ (Max Dax) und als „Sitz auf acht unbequemen Stühlen“ (Lars Brinkmann) oder „tausendklangige Rhythmusbananen“ (Kristof Schreuf) charakterisiert.
Die Band Hunger, bestehend aus Christoph Rothmeier und Jörg Hochapfel, existiert seit 1996 – zunächst am Bodensee, dann in Hamburg und schließlich in Berlin sowie in Thiers, Frankreich.
Früher in der Musikwelt bekannt für ihre „abstrakten Pop-Studien mit dadaistischem Touch“ (taz) und „nervösen Disco-Punk-Krach“ (Tagesspiegel), bewegen sie sich in den letzten Jahren auf etwas ruhigerem, aber nicht weniger verwirrendem musikalischen Terrain zwischen stolpernder Exotica und verstimmtem Fake-Folk, wobei sie Synthesizer, Heimorgeln, Theremin und selbstgebaute Instrumente einsetzen.

Die Konzerte finden im Rahmen des blurred edges Festival 2026 statt.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Verband für aktuelle Musik Hamburg.