2017_07

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Romina Abate
”strange attractor”
03 – 05. März 2017

 
„Strange Attractor“, ein Begriff aus der Chaosforschung, beschreibt die „stabilen Zustände“ komplexer, dynamischer Systeme. Romina Abate nutzt dieses mathematische Modell als metaphorisches Konstrukt, in welches Sie ihre installativen und multimedialen Arbeiten einbettet. Romina Abate kombiniert und schichtet mit Leichtigkeit verschiedene Medien wie Zeichnung, Objekt, Fotografie und Video zu raumgreifenden Installationen, welche die uns bekannten Dingwelten hinterfragen, diese in neue Zusammenhänge überführen und deren Bedeutungsspektrum erweitern. Ähnlich wie eine Archäologin analysiert sie die Zeichen,- und Bedeutungsebenen, sowie Erscheinungsformen, Funktionen und Konnotationen der uns umgebenden kulturellen Artefakte. Durch Dekontextualisierung und Montage ihrer Fundstücke und Fragmente, entwickelt sie mehrdimensionale Arrangements, die das Verhältnis von Zeichen, Bild und Begriff untersuchen. Die Arbeiten von Romina Abate sind prozessual und relational und ermöglichen multiple Lesarten. Sie zeichnen sich aus durch ein komplexes Zeichen-, und Bezugssystem, sowie einer klaren und selbstbewussten Bildsprache. Die Installationen für die Ausstellung „Strange Attractor“ zeigen eine Momentaufnahme ihres zweimonatigen Schaffens während eines Residenzaufenthaltes in der „Nida Art Colony“ in Litauen. Romina Abate studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel bei Dorothee von Windheim, Christian Philipp Müller und Florian Slotawa, dessen Meisterschülerin sie war. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, zuletzt das zweijährige Georg-Meistermann-Stipendium für Graduierte. Ihre Installationen waren in Hamburg bereits 2015 auf der Produzentenkunstmesse P/ART zu sehen.